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Aktuelles
Liebe Gemeindeglieder und Leser des Andreas-Boten,

Pfarrer Beulich Ein Leib - viele Glieder

"Der Körper des Menschen ist einer und besteht doch aus vielen Teilen. Aber all die vielen Teile gehören zusammen und bilden den einen unteilbaren Organismus. So ist es auch mit Christus: mit der Gemeinde, die sein Leib ist." 1. Kor 12,12 (Gute Nachricht Bibel)

Mit dieser sehr bildhaften Bibelstelle wurden die Besucher der St.-Andreasgemeinde Anfang Februar im Gottesdienst begrüßt. Wie ein Film kann es vor unserem inneren Auge ablaufen. Man stellt sich einen Menschen vor: Mit einem Kopf, den Augen, Ohren, Nase und Mund. Dann dem verbindenden Hals und dem großen Rumpf, in dem die Organe mehr oder minder ihre Arbeit verrichten. Weiter geht es mit den beweglichen Armen und den Händen. Auch die Beine und Füße, die den Mensch tragen, erscheinen vor unserem inneren Auge. Im Normalfall ist alles drin und dran, alles miteinander verbunden und jedes Körperteil erfüllt seine spezielle Aufgabe. So funktioniert und entwickelt sich der Mensch. Und bei allem Wissen darüber bleibt das Leben auch ein Geheimnis.
Dieses Bild auf unsere Gemeinde zu übertragen, fällt schwer, und dennoch wagten wir uns daran. Auch das Leitbild, welches vor einigen Jahren in unserer Gemeinde und für unsere Gemeinde erarbeitet wurde, spricht von unserer Gemeinde als einen lebendigen Körper: 1. Wir sind Gottes Gemeinde, ein lebendiger Organismus, in dem Jesus Christus der Mittelpunkt ist. 2. Deshalb wollen wir einander im Leben und Glauben ergänzen, bereichern, tragen und für Andere da sein. 3. Wir wollen als St.-Andreasgemeinde besonders den Menschen in unserem Stadtteil die Liebe Gottes als ,Nahrung für die Seele? weitergeben. Jeder, der im Gottesdienst dabei war oder zur Gemeinde dazu gehört, ist ein Teil von diesem Leib! Und jeder hat, auch wenn man sich das manchmal schwer vorstellen kann, eine spezielle Aufgabe, etwas was den Körper/ die Gemeinde lebendig bleiben lässt.
Es ist gut, wenn jeder seine Gaben erkennt, sie einbringt und weiter entwickelt. So überlegten wir im Gottesdienst, welche Stärken uns gegeben sind. Viele schrieben das auf ein Blatt und so entstand ein buntes Bild der Gaben, aufgeklebt auf einem großen Körper. Das Foto zeigt, wieviele Gaben schon in unserer Gemeinde vorhanden sind. Doch das ist ja nur ein Bruchteil. Alle werden im 1. Korintherbrief 12,12- 27 aufgefordert, ein lebendiges Glied zu sein, denn so funktioniert Gemeindeleben ...
Jesus Christus wird in der Bibel als Haupt der Gemeinde beschrieben (u.a. im Epheserbrief 1,22). Er, der das Leben ermöglicht, erhält und für alle Glieder sorgt, möchte, dass Gemeinde als "sein Leib" in unserer Welt handelt. Wenn wir im Leitbild von ihm als Mitte sprechen, erwarten wir, dass von ihm alle gute Kraft ausgeht und er uns verbindet zu einer lebendigen, einladenden und tragfähigen Gemeinschaft.
Vieles von diesem Leben können Sie wieder in diesem Andreas-Boten lesen und selbst mitgestalten. Wir freuen uns auf dieses Miteinander.

Es grüßt Sie im Namen des Kirchenvorstandes


Ihr Pfarrer Markus Beulich

Tischabendmahl am Gründonnerstag

Am Gründonnerstag, dem 13. April 2017, laden wir um 19.00 Uhr zu einer Agapemahlfeier in das Gemeindehaus (Bernhardstraße 127) ein. Wir gedenken der Einsetzung des Heiligen Abendmahls durch Jesus und wollen selbst Tischgemeinschaft erleben. Dazu sind auch Familien mit Kindern herzlich eingeladen.

Osterfrühstück

Herzlich laden wir nach der Auferstehungsandacht auf dem Friedhof am Ostermorgen in das Gemeindehaus (Bernhardstraße 127) zum gemeinsamen Osterfrühstück ein. Der Donnerstagskreis unserer Gemeinde wird dies wieder vorbereiten. An das Osterfrühstück schließt sich dann der Festgottesdienst in unserer Kirche an.

Kirchencafé

Bei den Gottesdiensten in offener Form ist es schon üblich, dass im Anschluss an den Gottesdienst zum Kirchencafé eingeladen wird. Darüber hinaus wollen wir diese Möglichkeit der Begegnung auch zu anderen Gottesdiensten anbieten. Deshalb laden wir nach dem Familiengottesdienst mit unserem Kindergarten am 14. Mai 2017 recht herzlich zu einem Kirchencafé in das Gemeindehaus ein.

Kinderbibeltage

In den Osterferien am 20. und 21. April 2017 jeweils 9.30 bis 15.30 Uhr im Gemeindehaus Euba.
Einladungen, Infos und Anmeldungen über die Christenlehre.
Zum Abschluss gibt es einen Familiengottesdienst am 23. April 2017 um 10.00 Uhr in Euba.

Gott begegnen - offene Gebetszeit der Gemeinde
- Hoffen -
Sonntag, 23. April 2017, 17.00 Uhr im Gemeindesaal, Bernhardstraße 127

Am Ende des Winters hoffen wir auf den Frühling. Und er kam immer, selbst wenn er noch einmal vom Schnee verborgen wurde. Christen haben einen Gott der Hoffnung. Auf wen hoffe ich? Was hoffe ich? Was hoffen wir? Worin besteht der gemeinsame Kern unseres Hoffens?
Wir möchten Gott begegnen und miteinander Gemeinschaft haben. Es wird Zeit sein zum Singen, Beten und Segnen. Jeder darf sich einbringen. Wir freuen uns auf Ihr/Euer Kommen.

Leif Goldhahn und das Team

Wer hilft mit? - Frauenfrühstück für Flüchtlinge

Seit August 2016 bin ich als Koordinatorin der kirchlichen Flüchtlingsarbeit bei der Stadtmission tätig. Zu meinen Aufgaben gehört auch, dass ich Begegnungsmöglichkeiten der Geflüchteten mit Kirchgemeinden ermögliche. Die geflüchteten Menschen, die zum größten Teil ihren Flüchtlingsstatus anerkannt erhalten, sollen und wollen gern in die Gesellschaft integriert werden. Besonders für Frauen ist es sehr wichtig, sich zu begegnen und deutsch zu sprechen.
Ich möchte gern in ihrer Kirchgemeinde ein Frauenfrühstück organisieren, da viele geflüchtete Familien in den Stadtteilen Gablenz und Sonnenberg wohnen, die von der Stadtmission betreut werden. Für das wöchentliche Frühstück bin ich anwesend, jedoch brauche ich noch Mithelfende aus der Gemeinde. Ich würde mich sehr freuen, wenn dieses Projekt starten kann.

Britta Mahlendorff

Koordinatorin für kirchliche Flüchtlingsarbeit
Britta Mahlendorff
Diakoniezentrum, Rembrandtstraße 13b, 09111 Chemnitz
Telefon: 0371/600 48 11, Mobil: 0163/9847749,
kfkbuero@stadtmission-chemnitz.de

Der Kirchenvorstand informiert


Am ersten Samstag im Januar haben wir als Kirchenvorstand einen Klausurtag durchgeführt. Da es sich immer als günstig erweist, für solch einen Tag einen Ort außerhalb der eigenen Gemeinde zu wählen, waren wir im Gemeindezentrum der Ev.-luth. Kirchgemeinde in Limbach-Oberfrohna zu Gast. Den Einstieg in den Tag bildete eine Bibelarbeit, die uns Pfarrer i.R. Magirius hielt. Er hatte dafür drei Texte gewählt, die gut zum Leitbild unserer Gemeinde passen.

In den sich daran anschließenden Arbeitseinheiten ging es uns um zwei Punkte.
1. Was benötigen wir persönlich, damit es uns in unserer Arbeit im Kirchenvorstand und in der Gemeinde gut geht und diese gelingen kann?
2. Wo sehen wir als Kirchenvorstand unsere Aufgaben im Blick auf das Leitbild unserer Gemeinde?

Neben aller Arbeit war es uns wichtig, dass es an diesem Tag auch Zeit für persönliche Gespräche und so die Möglichkeit eines besseren Kennenlernens gibt. Beides ist uns gelungen und wir sind für das Erleben dieses Tages sehr dankbar.

Wir werden weniger - das gilt für die Mitgliederzahlen unserer Landeskirche und damit auch für unseren Kirchenbezirk und uns als Gemeinde. Weniger Mitglieder - das bedeutet weniger Menschen, die als Haupt oder Ehrenamtliche in unseren Gemeinden mitarbeiten und ebenso weniger Menschen, die die verschiedenen Angebote wahrnehmen. Weniger Mitglieder - das bedeutet auch weniger Kirchensteuereinnahmen und damit weniger Geld, das zur Verfügung steht, um z.B. die Arbeit der Gemeinden finanziell zu unterstützen und Mitarbeiter zu bezahlen. Prognostisch wird davon ausgegangen, dass unsere Landeskirche, bedingt durch den demographischen Wandel, bis zum Jahr 2040 etwa 40% ihrer Mitglieder verliert und sich deshalb manches verändern muss und auch wird. Wir müssen neue Formen der Zusammenarbeit finden und das über die Gemeindegrenzen hinweg. Eine wichtige Arbeitsgrundlage für die anstehenden strukturellen Veränderungen ist dabei das Strukturpapier der Kirchenleitung "Kirche mit Hoffnung in Sachsen". In ihm werden u.a. die Eckpunkte und der Zeitplan für diese Strukturreform benannt.
Bis 2019 sollen in einem ersten Schritt innerhalb der Kirchenbezirke Regionen gebildet werden (im Kirchenbezirk Chemnitz müssen sich die derzeit 38 Gemeinden in vier Regionen zusammenschließen). So beginnen auch wir als Kirchenvorstand jetzt damit, mit unseren Nachbargemeinden Gespräche zu führen, in denen es darum geht herauszufinden, ob unsere Vorstellungen von einer Zusammenarbeit einen gemeinsamen Weg möglich und sinnvoll erscheinen lassen. Ziel ist es, dass bis 2025 aus diesen Regionen feststehende Struktureinheiten entstehen, so dass die hauptamtlichen Mitarbeiter nicht mehr bei einer Gemeinde sondern in diesem Gemeindeverbund, wie auch immer dieser konkret aussehen wird, angestellt sein werden.
Es geht also ein ganzes Stück darum, von einem "meine Gemeinde" hin zu einem "meine Gemeinden" zu kommen. Dabei wollen und sollen wir als Gemeinde aber an den Stellen und in den Arbeitsbereichen, in denen das möglich ist, trotzdem unsere Eigenständigkeit bewahren, weil das für das Gefühl, in einer Gemeinde zu Hause zu sein, unentbehrlich ist. Ich danke Ihnen für alle positiven Rückmeldungen und ebenso für alle Anfragen, die uns als Kirchenvorstand erreichen und durch die wir spüren, dass Sie uns und unsere Arbeit begleiten. Unsere nächsten Sitzungen finden am Montag, den 10. April, und am Dienstag, den 9. Mai 2017, statt. Bitte begleiten Sie diese und alle Arbeit, die in unserer Gemeinde geschieht, weiterhin im Gebet.

Herzlich grüßt Sie Ihre Anett Richter

Kantor gesucht

Unsere Gemeinde sucht einen Kantor. Dazu wurde im Amtsblatt der Evang.-Luth. Landeskirche Sachsen Jahrgang 2016 - Nr. 11/12 folgendes Stellenangebot ausgeschrieben:

B-Kantorenstelle für die Ev.-Luth. St.-Andreas-Kirchgemeinde Chemnitz-Gablenz mit Schwesterkirchgemeinde Euba (Kbz. Chemnitz)

Angaben zur Stelle:

  • 100% B-Kantorenstelle befristet bis zum 31.12.2018
  • Dienstbeginn ab sofort
  • Vergütung nach landeskirchlichen Bestimmungen (EG 10)
  • Orgeln: St. Andreas: Schuster 1997 / III 40 mechanisch Euba: Eule 1939 /2012 restauriert / II 14 elektrisch
  • weitere lnstrumente: Flügel, Klavier, Keyboard, Orff-Instrumente, Blechblasinstrumente (St. Andreas), E-Piano (Euba)

Angaben zu den Gemeinden:

  • ca. 2425 Gemeindeglieder in St. Andreas
  • ca. 351 Gemeindeglieder in Euba
  • 2 Predigtstätten bei 2 Pfarrstellen mit 2 wöchentlichen Gottesdiensten
  • 1 Kindergarten

Angaben zum Dienstbereich:

  • Schwerpunkt der Arbeit liegt in der St. Andreaskirche
  • Orgelspiel und musikalische Gestaltung der Gottesdienste (in der Regel 2 am Sonntag)
  • Kasualien
  • Kantorei St. Andreas ca. 30 Mitglieder
  • Kirchenchor Euba, ca. 15 Mitglieder
  • Kurrendearbeit ist neu aufzubauen
  • 1 Posaunenchor
  • 1 Flötenkreis / Instrumentalkreis ist aufzubauen
  • Organisation und Gestaltung von Kirchenkonzerten
  • Mitarbeit bei Projekten im Kirchenbezirk

Die Kirchgemeinden suchen einen Kantor/in, der/die die traditionellen und neueren musikalischen Formen weiterhin pflegt und fördert (http://andreas.kirche-chemnitz.de). Die Gemeinden wünschen sich einen teamfähigen/ e Kantor/ eine Kantorin, der/ die sich mit eigenen ldeen einbringt und als Mitarbeiter/in im Verkündigungsdienst aktiv am Gemeindeaufbau mitwirkt.

Auskünfte erteilen:
- Pfr. Markus Beulich, Tel. 0371- 5607363 Mail: markus.beulich@evlks.de;
- KMD Siegfried Petri, Tel. 0371-4446460, Mail: siegfried.petri@evlks.de

Kirchnerdienste für die Gottesdienste

Für die Gottesdienste in unserer Gemeinde suchen wir Unterstützung beim Kirchnerdienst. Auch für den Lektorendienst, bei der Austeilung des Abendmahls und beim Begrüßungsdienst ist Gelegenheit sich in die Gemeindearbeit einzubringen. Der Gottesdienst lebt durch die Beteiligung der Gemeinde. Am Ausgang der Kirche liegt eine Liste für die einzelnen Dienste aus. Wer diese bisher noch nicht gemacht hat, kann sich gern an Herrn Sprunk und Pfarrer Beulich wenden. Es wäre schön, wenn wir diese Aufgaben auf viele Schultern verteilen könnten.

Pfarrer Markus Beulich